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Was bisher geschah …

5 Studenten, 2 Grundbausteine, 1 Ziel: Das Projekt “DUNKELBLAU”. Ein Virtual Reality Escape Room. Die Idee stand fest noch bevor das interdisziplinäre Projekt des Studiengangs Media Engineering offiziell begonnen hat. Zwei Ideen vereinen und den Spieler in eine schwer zugängliche Welt einzuladen.

Ausbruch aus einem Gefängnis, Entführt von einem außerirdischen Raumschiff und Zombieapokalypsen sind normalerweise Bestandteile von Albträumen. Trotzdem entscheiden sich Menschen heutzutage freiwillig dafür, diese absurden Szenarien in einem sogenannten Escape Room zu durchleben. Doch fast alle Escape Rooms haben die gleichen Probleme: den Platz und die Darstellung eher ungewöhnlicher Orte zu vereinen. In Virtual Reality jedoch kann man Welten errichten, die man in der Realität nicht nachbauen kann oder die zu aufwendig zu gestalten wären und viel Platz für die Umsetzung benötigen. Außerdem kann der Spieler jederzeit in beliebig viele Umgebungen transportiert werden. Wir entschieden uns für eine Reise mit dem U-Boot in die Tiefen des Ozeans. 

„Du erwachst auf einem verlassenen U-Boot, umgeben von den schönen Tiefen des Ozeans. Die Fische verhalten sich merkwürdig. Du wirst nervös.“ – Ein Virtual Reality Escape Room

Der Escape Room DUNKELBLAU wird vorerst recht idyllisch, der Spieler hat eigentlich gar keinen Anlass das Setting zu verlassen. Doch im Laufe des Spiels wird eine Kette von Ereignissen ausgelöst, die das Spiel sehr schnell zu einem Escape Room machen und der Spieler möglichst schnell versucht zu entkommen.

Für die Umsetzung werden die Umgebung und die Spielmechaniken in Unreal Engine 4 programmiert. Durch die Unterstützung der verfügbaren Assets dieser Game Engine wird jeder Raum individuell gestaltet. Einige besondere Elemente werden eigens in Blender modelliert und später entsprechend in Unreal Engine integriert und animiert.

Bei der Umsetzung haben wir uns für die Oculus Quest entschieden ein mobiles All-In-One-System. Das Programm wird hier direkt auf die Virtual Reality Brille geladen und läuft dann ausschließlich auf der Quest. Dadurch funktioniert dieses System auch kabellos. Es gibt aber auch kabelgebundene VR-Systeme, dort läuft das Programm auf einem Computer und wird mittels Kabel auf die VR-Brille übertragen. Dadurch, dass das Programm daher direkt auf der Quest läuft, lässt die Performance auch stark nach.

Unsere Hauptschwierigkeit das Projekt umzusetzen lag vor allem darin das Projekt fortlaufend zu optimieren. Die Objekte aus den verwendeten Assets waren sehr detailreich und mussten teilweise komplett neu modelliert werden bzw. alle Objekte individuell in Blender und Unreal Engine bearbeitet werden. 

Rückblickend kann man sagen, dass das Semester viele Herausforderungen für uns bereit hielt, vor allem wenn man mit der Oculus Quest arbeitet. Das liegt vor allem daran das die VR-Brille noch relativ neu auf dem Markt ist. Zum anderen die generellen Schwierigkeiten für mobile VR Brillen zu entwickeln. Insgesamt ist der Prototyp zu „DUNKELBLAU“ trotz vieler Hindernisse, für das 5. Semester sehr geglückt. Die Reaktionen zu dem Spiel waren überwiegend positiv und bestätigt, dass das Projekt im letzten Semester ein voller Erfolg war. 

Für das 6. Semester legen wir unser Hauptaugenmerk darauf ein funktionales Level für den Multiplayer zu entwickeln. Doch bei der Umsetzung macht uns der Corona Virus einen ziemlichen Strich durch die Rechnung. Wie wir diese Schwierigkeit meistern werden, erfahrt ihr in den folgenden Wochen. To be continued …